Ankunft

… und dann bin ich angekommen. Es war spät und heiß finster uns staubig, Das Ranking des Landes hinsichtlich des BIP lässt sich in der Hauptstadt nachvollziehen. Wenige Teile des Lebens sind von dieser Punzierung ausgenommen. Es gibt einige sehr sehr teure Hotels und es wird in Verkehrswege investiert. Die Telekommunikation ist für alles zugänglich, sodass fast jeder Einheimische ein Mobiltelefon besitzt.
Am Morgen patrollieren 2 Flugzeuge im Tiefflug über der Hauptstadt. Das Militär ist gut ausgerüstet.
Am Tag meiner Ankunft geht es über asphaltierte Straße bis zu deren Ende. 500 km in 6 Stunden. Die Landschaft ist karg und wartet auf die beginnende Regenzeit. Immer wieder tauchen Siedlungen in der Trockensavanne auf. Die Menschen bearbeiten mit Holzwerkzeugen den harten Boden und reichen mit ihren Werkzeugen keine 5 cm tief in den Boden. Sie setzen das verbleibende Saatgut als Anlage ein. Die Zeit zwischen der Aussaat und der Ernte hat einen Namen – hungergap.

Der Zielort Mongo ist eine Stadt die mich an Uganda erinnert, sehr lebhaft, Musik, Geschäfte, Farben, Kinder,… Afrika. Aber auch dort geht es am nächsten Tag frühmorgens weiter – 250 km 6 Stunden, dirtroad.
Aber die Landschaft wird etwas strukturierter als am Tag zuvor die große Ebene. Es geht durch Reste eines alten Gebirges, von dem große Blöcke übriggeblieben sind. Die Blöcke sind an den Bruchkanten freundlich durch die Sandstürme abgerundet – sandgestrahlt, Danach durchqueren wir große Wadis, die von Ost nach West verlaufen. Dieses Gebiet ist nach Regenfällen schon deutlich grüner und überall sind kleine Seen übrig vom letzten Niederschlag. Die Infiltration schein sehr gering zu sein. Es Ist das Land der Nomaden und wir kommen an großen Viehherden vorbei. Derzeit gelten die Nomaden als reiche Leute unter den Bewohnern des Landes.
Nach 6 Stunden kommen wir in Amtiman an und ich habe einen ersten Freund gefunden Saad, mein Fahrer.

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Über klausjerlich

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Eine Antwort zu Ankunft

  1. Gertraud Jerlich schreibt:

    Habe erst heute den Sing von Brioni gehört und die Bilder bewundert. Warte schon auf neuen blog!
    MAM

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