Etappen 44-45

Mistelbach bis Wien (44. Etappe), Mitfahrer Marlene und Niko (Schulterblick) vielen Dank, Unterolberndorf, Unterolberndorfer Manifest, Uganda – Österreich, 3000 km-Mauer durchfahren, Ankunft in Wien (Rasttage ebendort)

Wien bis Baden (45. Etappe), Regentag, vorläufiges Ende der Radnomaden und er Durchquerung Europas vom Polarkreis bis zum Mittelmeer wegen zunehmend radunfreundlichen Bedingungen,

Gesamtkilometerstand 3.050 km,
2 Monate und 2 Tage unterwegs (64 Tage),
20 Tage mit zumindest zeitweisem Regen am Rad
9 Tage mit im Wesentlichen wolkenlosem Himmel
12 Rasttage und 2 Organisationstage

Gruß und Dank an die virtuellen Verfolger!

 

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Etappen 40 – 43

Zittau bis Turnov (40. Etappe), Neiße Oberlauf, Hradec, Suche nach Greenvelo Karten, >500 Höhenmeter, Gesamtkilometerstand 2.793 km, skurriler Anstieg zu Schloss Synchrov

Turnov – Mnichovo (41. Etappe), Regen und Gegenwind – Weiterfahrt nach Prag mit dem Zug und aufgrund der Wettervorhersage bis nach Brünn, Weinfest Brünn

Brünn – Pasohlovk1 (42. Etappe), zunächst Sonnenschein bis zu Thayastauseen, ursprüngliche Zwischenrast wurde zu Endziel wegen aufziehendem Sturm und Regen, 99 km nach Wien

Pasohlovki – Mistelbach (43. Etappe), Grenze Tschechien Österreich bei Gesamtkilometerstand 2.908 km

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Etappen 37-39

Frankfurt (Frankfurtsky auf polnisch) an der Oder nach Groß Gastrose (37. Etappe), polnisch – deutsches Sommerfest in Aurith, ADFC hat uns als weitest gereiste Gäste empfangen, Industrieruinen in kommunistischer Ästhetik, Winterhafen, Marienkirche, Heinrich Kleist Museum, Slubice, Hotel Alte Oder, Rad-Bus Tourismus

Groß Gastrose – Klein Priebus (38. Etappe), Kirtag am Weg mit Deutschmeistermarsch und Currywurst, Pension zum alten Gasthof Hänsel, Paddelparadies Neiße, Galloway Rinder, deutsch polnische Grenzgeschichten von Gastgeber Stefan

Klein Priebus – Zittau (39. Etappe), Görlitz Weltkulturerbe UNESCO, Zittau ebenso sehenswert, tschechisch-deutsche Grenze, Neißeaue – Neißeschlucht, Zisterzienserstift mit statischer Schafherde

 

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Abtrocknen

Eine wichtige Frage nach dem Duschen, für einen stets regen Geist,  ist, trocknet mensch sich besser von unten nach oben oder etwa von oben nach unten ab?

Nun, zu dieser wichtigen Frage müssen zunächst die Rahmenbedingungen und Ziele der Anstrengung geklärt werden. Das Ziel trocken zu werden kann vorerst einmal außer Streit gestellt werden. Ob aber warme und gut belüftete oder gar windige Bedingungen am jeweiligen Ort des Geschehens herrschen, oder eben nicht, sind entscheidende Fragen. Weiters ist auch die räumliche Lage und das Tuch, nicht ganz zu vernachlässigen, aber dazu später.

Lassen wir die Prüfung der Angelegenheit bei einem Rekapitulation der notwenigen Handgriffe und Bewegungen passieren und beginnen bei der entwicklungspolitischen Prämisse bottom-up.

Der akribische Trockner wird von unten nach oben bei den Füßen beginnen und jeder Tropfen wird ganz natürlich, von Gravitation getrieben und bei gegebener Sorgfalt, vom Handtuch erwischt. Es bleibt nur perfekt getrocknete Haut hinter der Handtuchgrenze zurück, vorausgesetzt das Handtuch ist unendlich groß und ebenso trocken. Derweilen tropft vom Haupthaar ebenso gravitationsgetrieben, was bei ungelenker Haltung zu einer Nachbefeuchtung des bereits trockenen Grundes führen kann. Tut es das nicht, so stellt sich ab einer gewissen Trocknungshöhe ein ambivalentes Gefühl, oben nass und unten trocken, ein, dass aber von einem mehr oder weniger dünnen Wiederbefeuchtungsfilm durch das eben nicht unendlich große Handtuch abgelöst wird. Die Schwächen der Methode werden dadurch bereits deutlich. Zwar kann theoretisch von einer Trocknung mit, abhängig von der Aufnahmekapazität des Handtuchs, jedenfalls aber mit stetig abnehmender Effizienz, einer minimalen Trocknungsfläche ausgegangen werden, die Haltung birgt, wie erläutert, aber Risiken für eine Nachbefeuchtung vom Haupthaar.

Der hydrologisch gewandte Trockner wird daher top-down beim Haupthaar selbst beginnen und die größte anteilig gespeicherte Wassermenge vom Haupthaar alsbald in das Handtuch transferieren, wonach zumindest theoretisch von oben keine erneute Befeuchtung droht. Das Manko des bereits zu diesem Zeitpunkt patschnasse Handtuch geht  auf Kosten der weiteren Effizienz die sich soweit verringern kann, dass gar keine signifikante Trocknung mehr nachweisbar ist und eher von einem unterstützten Abrinneffekt gesprochen werden kann. Außerdem ist eine spontane Trocknung bei einigermaßen intaktem Haupthaar nicht ganz trivial und erfordert besondere Saugfähigkeit des Tuchs und Wisch Techniken des oder der Handelnden, die nur von ausgefuchsten Frisörgehilfen und Frisörgehilfinnen praktiziert werden. So wird jedenfalls sichergestellt, dass Tröpfchen förmiger Niederschlag nicht zweimal auf die Körperoberfläche auftreffen kann.  Wenn, dann fließt ein dünner Film nördlich der Handtuchgrenze gen Süden und es kommt eher selten zu einer erneuten Tröpfchen Bildung.

Mensch sieht, es ist alles andere als trivial, die Strategie der Trocknung auszuwählen, und die Gewichtung der einzelnen Einflüsse auf das gewünschte Ergebnis ist entscheidend. Aus der Rekapitulation der Techniken, die natürlich in zahlreiche Unterarten noch weiter zerteilt werden können, geht auch der Einfluss des jeweiligen Haupthaarstandes klar hervor, wie auch die Qualität des Tuchs und allfällige Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftbewegung.

Von einem Ratschlag wird daher an dieser Stelle klar Abstand genommen, damit zumindest eines klar gesagt ist.

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Etappen 35-36

Nicht im Livebericht erwähnt ist die 35. Etappe bei Regen, die uns von Schwedt nach Kienitz geführt hat. Meine Regenhose wurde dabei endgültig als ungenügend qualifiziert, ihre Tage sind gezählt. Elis Radständer ist in Schwedt auch ersetzt worden, die Belastung für diese Ständer reicht weit über den Zustand ohne Beladung hinaus und so haben wir schon mehrere Typen verbraucht.

Livebericht vom Rad, Kienitz nach Frankfurt (36. Etappe), Regen am Vortag, Rückenwind, Befreiung Deutschland durch die rote Armee, Übersetzung über die vereiste Oder, Panzerdenkmal, Schwemmland der Oder, Oderbruch 1947, Dammgefärdung 1997, Folienabdichtung, Vorbelastung der Luftseite, Dokumentation der Deichverteidigung, Mähtrupps in den Deichsektionen, Dammsicherung gegen Biber bzw. Kleinnager, Radweg auf der Dammkrone, Schwedt bis Frankfurt a.d. Oder

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Etappen 33-34

Mönchebude bis Löcknitz (33. Etappe), Bikeline Radführer Oder – Neiße, Löcknitz bis Schwedt (34. Etappe), Hügellandschaft Binnendünen, Gesamtkilometerstand 2.372 km, Oder, Dammbauarbeiten und Umleitung ins ungeschützte Vorland, Weiher, Nationalpark Untere Oder, Kraniche, Gänse, Seeadler, Fuchs, Wassersportzentrum Schwedt, Olympiasieger des Paddelvereins Schwedt, Mündung der Neiße

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Etappe 32

Fähre Ystad nach Swinemünde, Stadtcampingplatz Swinemünde, Eisenbahnverbindung Zentraleuropa – Finnland, Swinemünde bis Mönchebude (Etappe 32), Usedom, Ostseeküste – Kaiserbad Ahlbeck, Binnendünen, DDR Museum, Wisentpark, Wisentzucht auf Usedom, Kindheit in den 70er Jahren, Eisenbahnzug- früher noch Drehbrücke, Penemünde Raketenproduktion V1 und V2 vor der Kapitulation Nazideutschlands, Westdeutsche Siedler in der ehemaligen DDR, Torfmoore, Vogelkolonien

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